Anna-Margarete Krätschell - Über mich
Ich heiße Anna- Margarete Krätschell, bin verheiratet, habe vier erwachsene Kinder und zwei Enkelkinder. Seit 1970 lebe ich in Berlin.
Nach dem Abitur, der Krankenschwesternausbildung und dem Grundstudium der Theologie ließ ich mich zur Ehe- und Lebensberaterin ausbilden.
Von 1973 - 2006 arbeitete ich in einer evangelischen Beratungsstelle mit entsprechender Ausbildung als Ehe- und Lebensberaterin, Familientherapeutin, Paartherapeutin und Beraterin für Schwangerschaftskonflikt.
Mit dem Abschluss der Supervisorenausbildung 1985 erweiterte sich meine Aufgabenfeld.
Als Mentorin, Supervisorin und Lehrsupervisorin war und bin ich in unterschiedliche Ausbildungsgänge eingebunden.
Ich gebe Supervision für Einzelne, Führungskräfte, Teams, Arbeits- und Projektgruppen, die im pädagogischen, medizinischen, psychosozialen und seelsorgerlichen Kontexten arbeiten (ambulant und stationär).
Ebenso begleite ich Veränderungsprozesse in Organisationen und Verwaltungseinrichtungen.
Egal, in welchem Kontext ich arbeite, immer sind die beiden Sichtweisen, die ich mir in den Ausbildungen zueigen gemacht habe, hilfreich:
1. die analytisch-tiefenspychologische Sichtweise
2. die systemische Sichtweise.
Vom analytischen Denken her kommt meine Leidenschaft zu verstehen, was den Menschen zu dem gemacht hat, was er ist; welcher tiefere Sinn sich in seinen Schwierigkeiten oder im aktuellen Konflikt zeigt.
Der Arbeit mit dem systemischen Ansatz verdanke ich das unzerstörbare Zutrauen, dass jedes System (der Einzelne oder eine Gruppe) verborgene Ressourcen hat und in krisenhaften Situationen kreative Lösungen hervorbringen kann.
Die Kraft des menschlichen Geistes kann oft auch in ausweglos erscheinenden Situationen in den Problemen versteckte Ziele und Aufgabenstellungen entdecken.
Sartre formuliert das Spannungsfeld so:
„Was macht der Mensch aus dem, was die Dinge aus ihm gemacht haben!“
Die größte Herausforderung für uns alle ist es wohl, zur eigenen Freiheit und Verantwortung zu finden und gleichzeitig die Freiheit, Selbstbestimmung und Verantwortungsübernahme des Anderen zu stärken.
Dabei helfen uns nicht mehr tradierte Normen, öffentliche Institutionen, weder Politik noch Wirtschaft.
Jede und jeder von uns muss sich bei seinem Tun fragen,
welche Motive treiben mich an?
Woher gewinne ich inneren Halt?
Wofür lebe ich eigentlich?
Woraus schöpfe ich Kraft und Zuversicht?
Auch für diese Art von Fragen ist Platz in meiner Supervision.
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